Stadtentwicklung Bergkamen

Verwaltung und Politik in Bergkamen setzen seit den 1990er Jahren darauf, mit öffentlichen Geldern (EU-/Bundes-/Landes-Programme) die Stadt als Logistikstandort an den Ausfahrten von BAB-1 und BAB-2 und als Tourismus-Standort in der Nachnutzung Bergbau bedingter Infrastrukturen (Datteln-Hamm-Kanal, 2 Kohlehäfen) bzw. Hinterlassenschaften (Bergehalde „großes Holz“) zu etablieren. Der Sportboothafen „Marina Rünthe“ existiert seit 1996 – das Groß-Projekt „Wasserstadt Aden“ sowie die Umgestaltung der Bergehalde „Großes Holz“ soll Anfang der 2020er Jahre abgeschlossen sein. All diese „Leuchtturm“-Projekte sind am Rande der Stadtteile gelegen und bedeuten eher, dass die „Zentren“ der einzelnen Stadtteile auf Dauer unattraktiv werden. 

Nachdem die RAG bereits den Abriss der Fördertürme von "Monopol" und "Haus Aden" angekündigt hat, verfolgt der Aktionskreis im Stadtteil „Rünthe“ das Ziel, dass in das Kulturzentrum „Schacht-III“ in Rünthe als das wahrscheinlich einzig verbleibende Wahrzeichen der untergegangenen Bergbau-Ära in Bergkamen, wieder mehr Kultur & Leben einzieht und ein zukunftsfähiger „Motor“ der Stadtteilentwicklung mit Bürgerbeteiligung wird.  


Postkarten-Aktion

Die vom Aktionskreis speziell erstellte Postkarte dazu - mit Adresse "Stadt Bergkamen/Bürgermeister" - liegt in einzelnen Geschäften an der Rünther Str. aus und soll in den nächsten Wochen und Monaten von möglichst vielen BürgerInnen in Rünthe abgeschickt werden, um die Forderung nach "mehr Leben" in Schacht-III zu unterstützen. 

Nähere Informationen gibt es auch unter dem Bergkamener Info-Blog.