Stadtentwicklung Bergkamen

- Die Themen -

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Klimaschutz und Ausbau der Erneuerbaren Energien!

FRAGE des Aktionskreises in den Ausschusssitzungen am 10.12.2019/12.12.2019 (Umwelt/Bauen/Verkehr - Haupt/Finanz):

"Wo sollen denn in Bergkamen die Flächen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien (Windkraft, Photovoltaik) sein, wenn nicht auf der Halde 'Großes Holz'?"

Antwort von Verwaltung u. Politik: Fehlanzeige!

Westfälischer Anzeiger v. 20.12.2019

"Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V. hatte angeregt, die Bergkamener Projekte für die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet (IGA-2027) unter den Vorbehalt des auch vor ca. 6 Monaten im Stadtrat mit Mehrheit beschlossenen "Klimanotstands" zu stellen. Ergänzend dazu auch die seit Jahren geforderte Überplanung der Bergehalde "Großes Holz" mit dem Ziel Ausbau der Erneuerbaren Energien.  Die Verwaltungsvorlage für die Ausschusssitzungen am 10.12. und 12.12. empfahl die Ablehnung dieser Bürgeranregung. Begründung: Alle Projektideen, Entwürfe und sowie Energie- und Mobilitätskonzepte seien bereits unter diesem Aspekt erarbeitet worden. In den jeweiligen Ausschusssitzungen folgten die anwesenden Fraktionen dieser Empfehlung einstimmig. Nichtsdestotrotz versäumten es die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und Bündnis90/Die GRÜNEN in ihren Haushaltsreden am 12.12. nicht, Bilder von einem "noch grüneren" Bergkamen zu zeichnen. Besonders empörend ist, dass selbst die Fraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN dieses 'Spielchen' mitträgt. Der real existierende Klimanotstand erfordert auch in Bergkamen nicht nur ein neues Denken sondern auch die dazu passenden Maßnahmen, wie z.B. vom Aktionskreis vorgeschlagen."

Brache "alter Markplatz Rünthe" zur "neuen Mitte" von Rünthe machen!

Westfälischer Anzeiger v. 18.02.2020

Jockenhöfer-Gelände in kommunale Hand bringen!

Kleinod "Beversee" durch neue Aussichtsplattform Verbessern!

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20191114-Einwohneranregung Beversee - An
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Ausgabe des Westfälischen Anzeigers v. 25.10.2019

Durch den Antrag (Bürgeranregung n. § 24 Gemeindeordnung) des Aktionskreises v. 13.09.2019 ist die Erneuerung der seit 2016 abgebauten Beversee-Aussichtsplattform erst wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Ob der RVR seine nun gemachte Zusage (Fertigstellung im Frühjahr 2020) tatsächlich einhält, wird man noch sehen. Wir werden bei diesem Thema "am Ball" bleiben..

Dieses ist nur ein Beispiel dafür, wie wir als Bürger die "vor der Haustür" liegenden Themen aufgreifen müssen, um unser lokales Umfeld mitzugestalten. Die von der Politik u. Stadtverwaltung betriebene "Leuchtturmpolitik" mit "Wasserstadt Aden" oder "IGA-2027" werden für den einzelnen Bürger wenig bringen.

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20190913 ANTRAG BM Roland Schäfer Bevers
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IGA-2027 (Internationale Gartenausstellung Ruhr)

 

 

Literatur zum Ruhrgebiet, speziell zur IBA Emscherpark 1989-1999:

Roland Günther, "Im Tal der Könige", 4. erweiterte Auflage, 2000, Klartext-Verlag Essen

 

Bergkamen findet auf den S. 219-220 eine beson-dere Erwähnung unter dem Titel "Verfalls-Beispiel: Bergkamen".

Die fundiert vorgetragene Kritik beginnt mit den Sätzen: "Im Gegensatz zu den baukünstlerischen Ambitionen von Marl, Dorsten-Wulfen und Castrop-Rauxel entsteht eine banale und vielleicht auch deshalb erfolglose Planung... (gegen Ende dann) .. Es ließe sich nachweisen, daß eine komplexe und ästhetisch ansprechende Gestaltung weniger gekostet hätte. Häßlichkeit mag sich im Augenblick rasch verkaufen, weckt aber auch den Wunsch, von ihr loszukommen - durch Auszug oder Abriß. Nur Schönheit ist nachhaltig".

Verwaltung und Politik in Bergkamen setzen seit den 1990er Jahren darauf, mit öffentlichen Geldern (EU-/Bundes-/Landes-Programme) die Stadt als Logistikstandort an den Ausfahrten von BAB-1 und BAB-2 und als Tourismus-Standort in der Nachnutzung Bergbau bedingter Infrastrukturen (Datteln-Hamm-Kanal, 2 Kohlehäfen) bzw. Hinterlassenschaften (Bergehalde „großes Holz“) zu etablieren. Der Sportboothafen „Marina Rünthe“ existiert seit 1996 – das Groß-Projekt „Wasserstadt Aden“ sowie die Umgestaltung der Bergehalde „Großes Holz“ soll Anfang der 2020er Jahre abgeschlossen sein. All diese „Leuchtturm“-Projekte sind am Rande der Stadtteile gelegen und bedeuten eher, dass die „Zentren“ der einzelnen Stadtteile auf Dauer unattraktiv werden.