Bergbau und Bergschäden

Bergbau bedingte Erschütterungen in Hamm

30.10.2019 / 10.11.2019 / 13.11.2019

Der Westfälische Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe v. 14.11.2019 über die Vorgänge und erklärt die aufgetretenen Beben als nögliche Folge des Grubenwasseranstiegs.

https://www.wa.de/hamm/leichtes-erdbeben-schreckt-viele-buerger-westen-stadt-hamm-ursache-moeglicherweise-bergbau-13217410.html

Download
20191114-WA aktuell Bergbau bedingte Erd
Adobe Acrobat Dokument 90.9 KB

Entschädigung für die jahrelangen Bergbau bedingten Erschütterungen

Die jahrelangen Erschütterungen/Erdbeben durch den untertägigen Steinkohlenbergbau - in Bergkamen insbesondere zwischen 2004 und 2010 - haben ein juristisches Nachspiel gehabt. Im NRW-Steinkohlenrevier sind verschiedene Klagen auf Entschädigung - in Rünthe auch ein Mitglied des Aktionskreises - angestrengt worden. Die gerichtlichen Entscheidungen sind unterschiedlich ausgefallen. Sie haben aber dazu geführt, dass die RAG angekündigt hat,  bis Ende 2019 ein Entschädigungsangebot für die Betroffenen vorzulegen.

Download
2019 09 23 RAG Entschädigung 906.pdf
Adobe Acrobat Dokument 449.7 KB

Ungleichbehandlung der Bürgerinnen und Bürger bei Kanal- und Straßensanierung

Durch Steinkohlenbergbau ist in den Einwirkungsbereichen die Infrastruktur schwer gestört worden. Straßen und Kanäle müssen daher vorzeitig, d.h. vor dem normalen Ende ihrer "Laufzeit" erneuert werden. Die Kostenbeteiligung der Bürger wird in den Bergbaukommunen aber sehr unsterschiedlich gehandhabt, wie dies der Landesverband der Bergbaubetroffenen (LVBB-NRW) festgestellt hat. Dazu mehr in der beigefügten Pressemitteilung v. 20.11.2019.

Download
2019 11 20 Ungleichbehandlung der Bürger
Adobe Acrobat Dokument 47.4 KB

Auch nach dem Ende des aktiven Bergbaus in der Region „Hamm/Bergkamen“ (RAG Bergwerk Ost) im September 2010 bleibt der Bergbau mit seinen Folgen (Ewigkeitslasten) ein Dauer-Thema für die Menschen, weil u.a. der beginnende Grubenwasseranstieg zu neuen Schäden an den Häusern durch Hebungen führen kann.

Der Aktionskreis ist Mitglied des Landesverbandes Bergbaubetroffener NRW e.V. , der mit beratender Stimme im Unterausschuss für Bergbausicherheit (Landtag) vertreten ist.


Der Aktionskreis ist durch den 1. Vors. seit 2009 in der Schlichtungsstelle „Bergschaden in NRW“ beim Regionalverband Ruhr (RVR) in Essen als Beisitzer vertreten.

Gerne steht er Ihnen als Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema "Bergschäden" zur Verfügung: 

Karlheinz Röcher

Tel. 0 23 89 53 53 02

Email: k-roecher@t-online.de